Artists

Alphonzo
Wer ist Alphonzo? Da gibt es viele Meinungen: zum einen sieht er aus wie ein RocknRoller, spielt aber seit dem ersten Bier Bass in diversen Punkbands. Manchmal wird er zum Arbeitstier, sitzt nächtelang im Studio, rappt, schneidet und mixt. Manchmal ist er aber auch einfach nächtelang mit einem Päckchen Lemon Haze und seinen asozialen Freunden in den Bars der Stadt unterwegs. Nebenbei verteilt er Batikshirts auf seiner Friedensmission durch ein wahrgewordenes Utopia, das durch seine Absurditäten glänzt. Diese kocht er bei 200 Grad um sie sich danach als gesalzene Worthappen munden zu lassen. Zeitlose Beats die meistens von Figub Brazlevic produziert werden treffen auf eine markante Stimme mit Flow - und bleiben in deinem Kopf bis Atlantis untergeht.
Seine "Naturgesetz" EP kursiert schon eine Weile durch den Ether und nun steht 2018 das erste Album an.

Bergen
Bergen ist eine Band aus Dresden. Mehrere junge Herren und eine wundervolle Dame spielen rumpelig-warmen Folkpop, mit knarzigen Gitarren, Klavier, Trompete und Grummelbass, sowie kleinen Geschichten von traurigen Frauen in Bädern. Dazu ein kollektives Lächeln, wenn gerade einmal wieder der Groove die Runde macht.

i want poetry
Einatmen, Luft anhalten! Die Zeit steht still. Als wären wir plötzlich woanders, schweben wir mit i want poetry in poetische Tiefen, umhüllt von fließenden Klaviermelodien und einer Stimme die uns trägt. Das Art Pop Duo Tine (voc) und Till Moritz (piano) will nichts Geringeres als seine Zuhörer in den Bann ziehen. Für ihre außergewöhnliche Live-Performance gewinnen sie 2016 den Deutschen Rock & Pop Preis als “Beste Alternative Band”. Die internationale Musikpresse ist begeistert: “Magically crafted cinematic pop songs”, “unvergleichliche Songtextpoesie”, “völlig losgelöster Pianopop”, “eine Musik, die so noch nie dagewesen ist”. Wer Tori Amos, Florence + the Machine und Regina Spektor mag, wird sich in i want poetry verlieben.

Lady Blue Beard
Purpurner Glitzer befüllt deine Poren, schier endlose Eindrücke lassen deine Endorphine im Zickzack springen, unvergessliche Stimmen erzählen Geschichten von Glück und Leid. Mal staunend, mal wild tanzend - dein Entdeckungsdrang geweckt - rennst du immer tiefer in diesen Dschungel, in dem alles miteinander verbunden scheint und doch so unvorhersehbar deine Nackenhaare wie kleine Soldaten aufstellt.

Lady Blue Beard mischen traditionelle Songwriter-Einflüsse von Bowie bis Stones mit modernen Sounds und abgefahrenen Harmonien à la Dirty Projectors und Radiohead. Januar 2018 erschien ihr Debut-Album "Picture Of An Elephant".

Los Carlos
Drei Gitarren für ein Halleluja! Die virtuosen Tschechen von Los Carlos zelebrieren feinsten Gypsy-Swing. Dabei ging alles mit einer Familiengeschichte los: Ein Sinti-Junge findet seine Berufung im Django-Style. Mit Hilfe seiner Croneys, dem Vater und einem befreundeten Medienkünstler, gründen sie Los Carlos, um das Talent auszuspielen ihn vom Wunderkind zum internationalen Star zu machen. Schaun wir mal. Beeindruckendes Fingerpicking zu traditionellem Gypsy Jazz.

Martin Seidel
Martin Seidel ist Singer/Songwriter und lebt in Dresden. Seit 1994 ist er in verschiedensten Bands aktiv und hat dabei so Manches ausprobiert. Nun legt er mit "Comin' Home" sein erstes Soloalbum vor. Dieses enthält neben neuen, aktuellen Kompositionen auch alte, fast vergessene Lieder und der Albumtitel kann durchaus auch programmatisch verstanden werden: Nach einer langen Reise durch die unterschiedlichsten Genres und Besetzungsformen besinnt sich Martin Seidel auf seine Stärken und "kommt nach Hause", um mit "Comin' Home" ein neues Kapitel seiner Künstlerbiografie aufzuschlagen.

Stilistisch irgendwo zwischen Folk, Alternative, Pop und Country angesiedelt, stets abwechslungsreich, unterhaltsam und mit einem Lächeln präsentiert - Konzertabende mit Martin Seidel sind intime und intensive Erlebnisse, die man gern in Erinnerung behält.

Metronome Blues
METRONOME BLUES gründeten sich 2015 als das Post-Gerda Blank Soloprojekt von Rhys Braddock. Das Projekt entwickelte sich schnell zu einer echten Band. Die Tschechen Honza Čapek und Lukáš Bauman sind das Rückgrat für Braddocks Klangwanderungen. Touren durch Deutschland und Tschechien folgten und die Band begann sich einen einen explosiven Ruf als Liveband aufzubauen.
Das namensgebende erste Album, welches im Juni 2015 digital erschien, wurde zwischen 2000 und 2008 in verschiedenen Studios produziert: Melbourne, Tokio, London und New Plymouth. ​Ihr zweites Album "SIDES" erschien 2016 durch das Prager Full Moon Magazine. Daraus wurden zwei Singles ausgekoppelt: "Lonely Sun" und "War Crimes". Das aktuelle Album "Vicious Circles" wurde am 18. Januar 2018 bei dem tschechischen Indie Label Haooy Mutant veröffentlicht.

Morlockk Dilemma
Es ist jetzt schon fünf Jahre her, dass der „Eiserne Besen“ gefegt hat. Viel ist in dieser Zeit passiert. Aalglatte Pop-Produktionen und metrosexuelle Studiogangster haben in Deutschrap Einzug gehalten. Hip Hop- ein einst heiliger Tempel, ist verkommen zu einem Modeaccessoire, zu einem Selbstbedienungsladen der Egomanen. Zeit, das alte Kehrblech hinter’m Schrank vorzuholen und den Müll von der Straße zu fegen. Ein Fall für den Eisernen Besen.
Morlockk Dilemma bringt sein wohl gefährlichstes Alter Ego wieder zum Einsatz. „Der Eiserne Besen II“ ist die kalte Schlachterplatte für die Gourmetfreunde roher Kost. Battlerap für Fortgeschrittene: mehr Punchlines, mehr Reimketten, mehr Beatbreaks. Morlockk Dilemma – Der Eiserne Besen II – es wurde Zeit für eine „Rückkehr“.
Ja, es liegt ein Reiz in den dunklen Gassen einer Großstadt. Seien sie auch voller tückischer Abgründe, sind sie dennoch ein Quell der Inspiration und Schauplatz zahlreicher moderner Werke.
„Hexenkessel“ von Brenk Sinatra und Morlockk Dilemma ist so ein Werk: Ein atemloser Trip durch die nächtliche Metropole, eine Ode auf den Moloch in zwei Akten. Das sind Geschichten aus der Stadt, zwischen All- und Ohnmacht, Sektlaune und Katerfrühstück, Penthouse und Rinnstein…

Neustädter Harz
»Neustädter Harz, alles beim Alten, das Viertel ist bunt, die Regierung tief-schwarz (...)«

Der Neustädter Harz ist eine vierköpfige Rap-Formation aus Dresden.
NH besteht aus den beiden Rappern und Produzenten joclevski und Gisela Björn, dem Produzent
und DJ Franzman, sowie dem DJ der Gruppe Doggtor Dresden.
Das Soundbild der Band speist sich aus klassischen BoomBap-HipHop der 90er Jahre und den breiten
Klangwelten elektronischer Gefilde der Neuzeit.
Das Textspektrum der beiden Rapper reicht von detailverliebt erzählten Geschichten zwischen
Phantasie und Realität sowie stilechten Battlerap, über politische Inhalte (für eine weltoffene
Gesellschaft!) bis hin zu einer in Poesie verpackten Verarbeitung alltäglicher Impressionen und
Gefühle. NH haben kein Image, die Texte sind ehrlich, die Beats spiegeln die Gefühlswelten der
Produzenten wieder und keine aktuellen Trends.
Er ist eine Bewegung, Ursprung ist die Dresdner Neustadt, jedoch ist der Harz dezentral.

Never Sol
Sára Vondrášková ist eine in Prag lebende tschechische Sängerin und Komponistin. Um ihren Songs einen Rahmen zu geben, kreiert sie das eher abstrakte Pseudonym NEVER SOL für sich. Wenn es ums Komponieren ging, war das Klavier lange der zentrale Ausgangspunkt – zunehmend erschafft sie ihre Sounds aber digital. Damit befreit sie sich von den stark verinnerlichten Mustern und Techniken ihrer klassischen Ausbildung und bewegt sich zwischen ätherischen Pop und orchestralem Ambient.

Rany
RANY steht für den Sänger Rany Dabbagh steht für deutsch-englische Musik. Irgendwo zwischen Soul, Groove, Acoustic, Pop, Rock und Jazz – mit intelligenten Texten, mitreißend lyrisch und politisch zugleich. Versiert unterstützt von drei versierten Unterstützern. Kurz zusammengefasst: Vier Musiker machen Musik zu viert. Hauptaugenmerk liegt auf Spontanität, Lockerheit und Qualität. Schließlich lebt man nur einmal.

Schmutzige Teenager
Sagenhafte Soundlandschaften, lyrische Rafinesse und diese Bankrottatmosphäre. Ihre Geschichten handeln von Schmerzen, durchwachten Nächten und der Faust in der Tasche. Lausche den Instrumentenmördern der Schmutzigen Teenager: Thigh G's düsteren 808 Balladen, GPunk von R.B.Rattenjunge und Chi MOFOs Beatmantren. Höre wenn TyGRRR wieder wettert und M. Messer wieder sächselt. Nipen sie ein Gläschen Abneigung mit Hans Hass, lassen Sie sich von NODRAMA als Cuck beschimpfen und sei live dabei, wenn Fritz Schmutz seinen schwäbischen Ursprung im Leberschadenblues verarbeitet.

Stina Mari
Deutscher Soul mit Fernweh: Stina Mari ist die perfekte Kombination aus Texten mit Tiefgang und einer Stimme aus Samt. „Lass den Takt dich ablenken, einen Moment an nichts denken, deiner schlaflosen Nacht entgehen, ich will dich tanzen sehen.“ Stina Mari fordert mit ihren deutschen Popsongs zum Tanzen auf. Dafür braucht sie nicht mehr als eine Bühne und ihre Gitarre.

The Gentle Lurch
Rauer, oft mehrstimmiger Indiefolk, der einerseits uralt klingt und in sanfter Schönheit beinahe stillstehen will und andererseits immer wieder unerwartete Richtungen einschlägt, eigenwillige Liedstrukturen und experimentelle, manchmal krachige Momente produziert.
Alle Mitglieder von The Gentle Lurch haben in den Tiefen des sächsischen Erzgebirges das Licht der Welt erblickt und leben jetzt in Dresden. Ganz sicher nicht die ersten Adressen dieses musikalischen Genres. Aber gerade im Abseits passieren oft die interessantesten Dinge. “Dresden‘s Answer to Wilco ‐ a sprawling, experimental epic…”, konstatieren die britischen Fachleute von Americana‐UK.com anlässlich des aktuellen Doppelalbums „The Beat of the Heart is the Beat of the Boss“ und vergeben 8 von 10 Punkten. Der ROLLING STONE zieht Parallelen zu Lambchop und Tindersticks und die INTRO stellt liebevoll fest: „Wenn dann alle im Gospelchor in das liebliche Duett von Cornelia Mothes und Lars Hiller einsteigen, wachsen Sätze wie „let our failure be our pillow“ zu kräftigen Lebensweisheiten heran, die man auch als Großmutter noch zitieren möchte.“

Victor Rice
Victor Rice konnte einer ganzen retro-jamaikanischen Ära sowohl als Musiker, als auch als Produzent seinen Stempel aufdrücken. 1988 begann er seine Karriere und wurde zum Gründungsmitglied der 'Stubborn Allstars' sowie des 'New York Ska Jazz Ensembles'. Er tourte mit Laurel Aitken und Desmond Dekker. Kurze Zeit später avancierte er zu einer der wichtigsten Figuren der New Yorker Ska-Szene überhaupt. Im Jahr 2010 produzierte er für die Dresdner „Yellow Umbrella“ das Album „A Thousand Faces“. In den letzten Jahren tourte er mit seiner 1-Mann-Dubshow, u.a. auch durch Europa um z.B. beim Fusion Festival in Deutschland und Mighty Sounds Festival in Tschechien aufzutreten. Jetzt kommt er zurück nach Deutschland – das sollte keiner verpassen!

Wine And Grine
Eine Nacht voller Boss Reggae, Rock Steady, Ska & Roots.