MusicMatch – Interview mit bergen

26. April 2018

MusicMatch – Interview mit bergen

 

Am 28.4.2018 findet das MusicMatch Festival statt. Dabei dürfen wir um 22 Uhr die Band bergen auf der Bühne im tanteleuk begrüßen.

Im Voraus konnten wir die siebenköpfige Band für ein kurzes Interview erreichen und stellten ihnen sieben Fragen. Was sie uns geantwortet haben? Lies selbst!

 

1. Wann und wodurch entstand eure Leidenschaft zur Musik? 

Das ist sicher bei jedem von uns ein bisschen unterschiedlich. Doch kaum jemand aus der Band hat eine klassische Musikschulkarriere hinter sich. Vielmehr haben wir in unseren wilden Jugendjahren die Musik für uns entdeckt, eine ausgeprägte Indie-Sozialisation genossen, ab und an auch Coversongs gespielt, die uns heute eher peinlich sind und uns irgendwann auf den gemeinsamen Nenner geeinigt, der heute bergen heißt und bei jeder Probe neu verhandelt werden will. Und irgendwie können wir auch jetzt im reiferen Alter nicht vom Musikmachen lassen.

 

2. Eure neue CD trägt den Titel „Zeiten für Kerle“. Was hat der Name auf sich?

Sänger und Texter Mario Cetti erzählt in dem gleichnamigen Lied von einem Klassentreffen, wie es sicher jeder kennt: Man hat sich nicht mehr so richtig viel zu sagen und fühlt doch eine seltsame Verbindung. Und man spürt, dass man ohne es zu merken doch irgendwann erwachsen geworden ist. Gleichzeitig geht es in dem Album auch um unsere Zeit, in der wir leben: Die Angst vor Veränderungen, die manche jeglichen Anstand vergessen lässt, die Empathie durch Gefühlskälte ersetzt und gesunden Menschenverstand durch abstruse Verschwörungstheorien.

 

3. Was ist das Besondere an eurer Musik und was inspiriert euch zum Songs schreiben?

Die Basis des bergen-Klangs ist eine klassische Band-Besetzung – Schlagzeug, Bass, Gitarre, Piano, Gesang. Verziert wird das Ganze mit ausladenden, traurigen Bläsermelodien und herzerweichenden Frauenstimmen. Bei einem führenden Musikanbieter waren wir eine Zeit lang in der Rubrik „Schlager deutsch“ eingeordnet. Das Besondere an bergen ist, dass uns das nicht stört.

Was uns inspiriert – siehe Antwort auf Frage 1, 2, 4 und 7.

 

4. Welche Musik hört ihr privat?

Bergen ist ja keine Band, die sich einer bestimmten Szene oder einem klar umrissenen Subgenre zuordnet. Deshalb dürfen wir privat alles hören, was uns gefällt – von Folk und Singer-Songwriter-Musik über moderne Pop-Produktionen bis zu Elektro und Hip-Hop.

 

5. Eure Band besteht aus sechs Mitgliedern. Wie habt ihr zueinandergefunden?

Der Kern von bergen besteht derzeit aus fünf Leuten: Mario Cetti (Gesang, Gitarre, Texte), Milan Greulich (Gitarre), Stefan Reinert (Schlagzeug), Axel Spickenheuer (Bass) sowie Burkhard Stoll (Keyboards). Das ist schon schwer genug unter einen Hut zu bekommen, doch nach Möglichkeit stoßen dann noch Emu Richter (Saxophon), Michael Gramm (Trompete), Neli Mothes (Gesang, Klarinette) und Diana Weilandt (Gesang, Keyboards) dazu.

Die Geschichte von bergen geht zurück ins Jahr 2003, als sich ein Teil der jetzigen Besetzung in der Dresdner Neustadt bei Konzerten und in kalten Proberäumen traf.

 

6. Auf welchen Song seid ihr am meisten stolz?

Das sind natürlich oft die Stücke, an denen wir gerade arbeiten und die noch ganz frisch sind. Doch auch ältere Lieder wie „Rennen“ (vom Album „Bärenmann“) oder „Der Storch“ (vom Album „Gegenteil von Stadt“) sind Standards bei fast jedem bergen-Konzert.

 

7. Euer Leben ohne Musik wäre… 

Möglich, aber sinnlos.

 

Wir freuen uns sehr auf den Auftritt von bergen beim MusicMatch Festival!

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