MusicMatch – Interview mit Martin Seidel

24. April 2018

MusicMatch – Interview mit Martin Seidel

 

Im Rahmen des MusicMatch Festivals dürfen wir den Singer-Songwriter Martin Seidel begrüßen. Verpasst nicht seinen Auftriff am Samstag, 20 Uhr im Blue Note!

Im Vorfeld konnten wir Martin für ein kurzes Interview erreichen und stellten ihm sieben Fragen. Was er geantwortet hat? Sieh selbst!

 

1. Wann und wodurch entstand deine Leidenschaft zur Musik? 
Das wurde mir quasi in die Wiege gelegt. Meine Mutter hat bereits in frühester Kindheit mit mir gesungen und mir Schallplatten aufgelegt. Musik war immer da. So richtig ernst wurde es aber erst, als ich begann, Gesangsunterricht zu nehmen und meine erste Band gründete. Und seit ich mit meinem Soloprogramm unterwegs bin, hat sich die Leidenschaft noch einmal mehr verschärft.

 

2. Dein neues Soloalbum heißt „Comin‘ Home“. Was möchtest du mit dem Titel und den Songs ausdrücken?
Der Titel hat eine Dreifach-Funktion: 1. war “Comin’ Home” der erste Song, den ich mit der Intention schrieb, eines Tages mal mit einem Soloprogramm aufzutreten, 2. ist es der Titeltrack des Albums und 3. der Opener. Mit dem Song hat alles angefangen und nachdem ich viele Jahre in den unterschiedlichsten Bands gespielt habe, komme ich wieder darauf zurück, komme sozusagen “nach Hause”. Die Songs auf dem Album zeigen meine Entwicklung als Songwriter und behandeln Persönliches, Erlebnisse und Gedanken, die ich auf diese Weise teilen möchte.

 

3. Dein Leben ohne Musik wäre…
Frei nach Nietzsche: ein Irrtum.

 

4. Was sind deine größten Einflüsse oder Vorbilder?
Das sind so viele, dass ich sie gar nicht exakt benennen kann, weil sie mir gar nicht unmittelbar bewusst sind. Die Welt ist voller toller Songs und Sänger und täglich kommen welche dazu… Wenn ich gute Musik höre, die mich berührt, so beeinflusst bzw. inspiriert mich das automatisch. Ob das Folk, Soul, Bluegrass, Jazz oder Black Metal ist, spielt dabei überhaupt keine Rolle.

 

5. Hast du bestimmte Rituale vor Auftritten? Wenn ja, welche?
Ich ziehe mich um. Meistens habe ich ein sauberes Hemd dabei, das ich mir anziehe. Ich streife mir so quasi die Auftrittssituation über (und hinterher auch wieder ab). Ansonsten versuche ich, vorher nicht allzu viel Alkohol zu trinken, damit ich nicht sämtliche Texte vergesse.

 

6. Was zog dich vom erzgebirgischen Kurort Bad Schlema nach Dresden?

Die Frage müssen wir ändern. Ich bin in Schlema geboren, aufgewachsen bin ich aber in Zschorlau. Also:

6. Was zog dich vom erzgebirgischen Zschorlau nach Dresden?
Ich bin zum Studieren hergekommen und hängen geblieben. Inzwischen habe ich mich gut eingelebt, bin “gut vernetzt”, wie man heutzutage sagt. Dresden ist eine fantastische Stadt mit tollen Entfaltungsmöglichkeiten für Künstler und Musiker, das versuche ich für mich bestmöglich zu nutzen. Und übermäßig weit weg von der Heimat ist es auch nicht, so dass ich bei Bedarf in knapp anderthalb Stunden dort sein kann.

 

7. Erzähl uns einen Musiker*innen Flachwitz!
Da gibt’s so viele herrliche Dinger. Hier sind meine liebsten:
Was macht ein Schlagzeuger am Postplatz? – Er wartet auf die Eins…
Welches ist der Unterschied zwischen einem Trampolin und einem Banjo? – Bevor man auf dem Trampolin herumspringt, zieht man sich die Schuhe aus…

 

Wir freuen uns sehr auf den Auftritt von Martin Seidel beim MusicMatch Festival!

 

Neugierig geworden? Dann besucht Martins Webseite und Facebook Page. Es lohnt sich!

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