MusicMatch 2024

02. + 03. Mai

Zentralwerk, Dresden

KONFERENZ / PROGRAMM

WEBSTER’S POPQUIS (2)
Thu. 02.05.
Webster's Popquiz
Christian Sepp / Ronald Arnold
Wahlen 1
Fri. 03.05.
Wahlen 2024: Zu Risiken und Nebenwirkungen
Yvonne Bonfert / Clemens Albrecht
Hello, Hello - Turn the radio on
Fri. 03.05.
Hello, Hello turn the Radio on!
Jasmin Kröger / Andreas Zagelow / Elisabeth Beier / Matti Stahlbaum / Martin Hommel / Winson
FLINTA (2)
Fri. 03.05.
FLINTA* im Booking und Gender Equality auf der Bühne
Franziska Pollin / Ben Balzer / MARIA Die RUHE / Carina Wagner
LIVE DMA
Fri. 03.05.
Audience dialogue instead of marketing
Mike Naert / Michele Bordone / Marine Idir / Ken Veerman
Wahlen 2
Fri. 03.05.
Wahlen 2024: Schockstarre? Fluchtreflex? …!
Brigitte Lohmeyer / Michal Tomaszewski / Benjamin Winkler / Agnes Scharnetzky
Jugendarbeit
Fri. 03.05.
Jugendarbeit im Veranstaltungskontext
Rap & Rassismus
Fri. 03.05.
Rap und Rassismus - Zur Aushandlung von Rassismus in Musikvideos, (Szene-)Medien und Social Media
Ngoc Anh Nguyen / Marc Dietrich / Heidi Süß
Let's connect
Fri. 03.05.
Let’s connect! Musikverbände, -netzwerke und -initiativen im Spotlight
KulturKollektiv e.V. / POP IMPULS / KREATIVES SACHSEN / VUT / PRO MUSIK
REDEFINING HEAVY MUSIC
Fri. 03.05.
Redefining Heavy Music
Listening Session_neu
Fri. 03.05.
Listening Session - Feedback von Expert:innen zu deinem Track!
Bibi Vongehr / Arno Jordan / Heather Karing / Tobias Siebert
Workshop Presskit
Fri. 03.05.
Workshop: How to create an amazing presskit?
Mandy Neukirchner
BUCHVORSTELLUNG
Fri. 03.05.
Punk statt Putin - Gegenkultur in Russland
Norma Schneider
MEET THE EXPERTS KS
Fri. 03.05.
Meet the Experts
INDEPENDANCE
Fri. 03.05.
Filmpremiere: Independance - Feiern in der Grauzone

TIMETABLE

DatumBeginnProgrammReferent:innenRaum/Saal
May 2, 202418:00Webster's Popquiz
Christian Sepp / Ronald Arnold
kleiner Saal
May 3, 202410:30Wahlen 2024: Zu Risiken und Nebenwirkungen
Yvonne Bonfert / Clemens Albrecht
kleiner Saal
May 3, 202412:00Hello, Hello turn the Radio on!
Jasmin Kröger / Andreas Zagelow / Elisabeth Beier / Matti Stahlbaum / Martin Hommel / Winson
kleiner Saal
May 3, 202412:00FLINTA* im Booking und Gender Equality auf der Bühne
Franziska Pollin / Ben Balzer / MARIA Die RUHE / Carina Wagner
Foyer
May 3, 202413:30Audience dialogue instead of marketing
Mike Naert / Michele Bordone / Marine Idir / Ken Veerman
Foyer
May 3, 202413:30Wahlen 2024: Schockstarre? Fluchtreflex? …!
Brigitte Lohmeyer / Michal Tomaszewski / Benjamin Winkler / Agnes Scharnetzky
kleiner Saal
May 3, 202413:30Jugendarbeit im Veranstaltungskontext
Kabinett
May 3, 202415:00Rap und Rassismus - Zur Aushandlung von Rassismus in Musikvideos, (Szene-)Medien und Social Media
Ngoc Anh Nguyen / Marc Dietrich / Heidi Süß
kleiner Saal
May 3, 202415:00Let’s connect! Musikverbände, -netzwerke und -initiativen im Spotlight
KulturKollektiv e.V. / POP IMPULS / KREATIVES SACHSEN / VUT / PRO MUSIK
Kabinett
May 3, 202415:00Redefining Heavy Music
Foyer
May 3, 202416:30Listening Session - Feedback von Expert:innen zu deinem Track!
Bibi Vongehr / Arno Jordan / Heather Karing / Tobias Siebert
Foyer
May 3, 202416:30Workshop: How to create an amazing presskit?
Mandy Neukirchner
Seminarraum
May 3, 202416:30Punk statt Putin - Gegenkultur in Russland
Norma Schneider
kleiner Saal
May 3, 202418:00Meet the Experts
Foyer
May 3, 202418:30Filmpremiere: Independance - Feiern in der Grauzone
kleiner Saal
DatumBeginnProgrammReferent:innenRaum/Saal

REFERENT:INNEN

Brigitte Lohmeyer
© NDR
Brigitte Lohmeyer

bis 2009 veröffentlichte sie als Birgit H. Hölscher, Jahrgang 1958, studierte Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Devianzpädagogik und Kriminologie und engagierte sich beruflich für Menschen im gesellschaftlichen Abseits. 1998 erschien ihr erster psychologischer Thriller. Sie erhielt 2001 den Marlowe der Raymond-Chandler-Gesellschaft für die beste Kriminalkurzgeschichte und 2005 den Deutschen Kurzkrimi-Preis. Seither arbeitet sie als freiberufliche Autorin. Sie ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS) und im PEN Deutschland. Nach einem halben Leben als Hamburger Großstadtgewächs lebt sie seit 2004 mit ihrem Mann Horst Lohmeyer an der Mecklenburger Ostseeküste in dem winzigen Dorf Jamel. Wenige Jahre nach ihrem Zuzug begann die Besiedelung des Dorfes durch mehrere rechtsextreme Familien, die bis heute circa 95 % der Dorfbevölkerung stellen. Als Methode des Selbstschutzes vor den aggressiven Einschüchterungen und Übergriffen durch die Rechtsextremen, begannen die Lohmeyers öffentliche Kulturveranstaltungen auf ihrem ehemaligen Forsthof zu organisieren und betätigen sich zudem als Referent*innen in der politischen Bildung. Sie rufen auf zu Zivilcourage im Alltag und gehen mit ihren Aktivitäten mit gutem Beispiel voran. Das Open Air Festival „Jamel rockt den Förster“ (www.forstrock.de) versammelt nun seit 17 Jahren einmal jährlich Bands und Besucher*innen unter dem Motto „Rockmusik für Demokratie und Toleranz“. Namhafte Künstler*innen wie Herbert Grönemeyer, Die toten Hosen, Die Ärzte, Thees Uhlmann, Juli, Madsen, Danger Dan & Igor Levit, Bosse, Sebastian Krumbiegel u. v. a. m. standen bereits auf der Forstrock-Bühne, um die Lohmeyers zu unterstützen. Im Jahre 2011 erhielten Birgit und Horst Lohmeyer für ihr Engagement den Paul-Spiegel-Preis des Zentralrats der Juden in Deutschland und wurden 2012 mit dem Bürgerpreis der deutschen Zeitungen ausgezeichnet. Es folgten diverse weitere Auszeichnungen. Im Dezember 2023 erhielten sie den Humanimus-Preis der Humanismus Stiftung Berlin und des Humanistischen Verbands Berlin Brandenburg.

Brigitte wird online beim Panel „Wahlen 2024: Schockstarre? Fluchtreflex? …!“ dazugeschaltet sein.

Michal Tomaszewski

Banda Comunale

Benjamin Winkler
© Benjamin Winkler
Benjamin Winkler

ist Soziologe und arbeitet als Fachreferent für die Themen Rechtsextremismus, Verschwörungsideologie und Antisemitismus bei der Amadeu Antonio Stiftung in Leipzig.

Agnes Scharnetzky
© JoDDiD/ Anika Dollmeyer
Agnes Scharnetzky

Agnes Scharnetzky, M.Ed. ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektkoordinatorin in der John-Dewey-Forschungsstelle für die Didaktik der Demokratie (JoDDiD) an der TU Dresden. Sie ist seit 2006 in der Gedenkstättenarbeit und der politischen Bildung in Zivilgesellschaft, Wissenschaft und in Institutionen tätig mit Schwerpunkten auf Demokratiearbeit, Jugendarbeit und Zivilcourage gegen extrem Rechte Positionierungen. Sie hat unter anderem für die Bundeszentrale für Politische Bildung, das Demokratiezentrum Bayern, die Landesjugendringe Sachsen und Bayern gearbeitet. 2008 bis 2012 war sie Vorsitzende der Aktion Zivilcourage in Pirna.

Agnes wird das Panel „Wahlen 2024: Schockstarre? Fluchtreflex? …!“ moderieren.

Yvonne Bonfert
© Yvonne Bonfert
Yvonne Bonfert

ist Bildungsreferentin bei dem Verein Aktion Zivilcourage e.V.. Mit Angeboten für alle Altersgruppen stärkt der Verein seit über 25 Jahren die Demokratie. Seit 2016 ist Yvonne Bonfert in unterschiedlichen Projekten für den Verein aktiv und hat zu Themen wie Zivilcourage, Rechtsextremismus oder Hate Speech gearbeitet. Aktuell leitet sie das „Stadtteile-Netzwerk Dresden“ und unterstützt Vereine und Gemeinwesenarbeit in der sächsischen Landeshauptstadt. Ehrenamtlich engagiert sich Yvonne Bonfert für verschiedene Vereine – so ist sie unter anderem Mitglied des Vorstands beim scheune e.V..

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© Isabell Wiehmert
Clemens Albrecht

ist seit Sommer 2023 Geschäftsführer des Soziokulturellen Zentrums „Treibhaus e.V.“ im mittelsächsischen Döbeln. Die Arbeitsschwerpunkte des 1997 gegründeten, gemeinnützigen Vereins liegen in der Förderung von Kunst und Kultur, Bildung und Sozialarbeit. Dabei bereichert das Team aus 17 Hauptamtlichen und einer großen Zahl Ehrenamtlichen das Leben in der Region mit zahlreichen Angeboten. Die Akteur*innen treten für ein friedliches und gewaltfreies Miteinander ein. Sie wollen humane, soziale und demokratische Denk- und Verhaltensweisen fördern und stellen sich gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Deshalb ist der Verein immer wieder Anfeindungen von Rechten Kräften ausgesetzt, gegen die sich der „Treibhaus e.V.“ wehren muss.

mike
© Mike Naert
Mike Naert

Het Depot (Leuven, Belgium)

Mike Naert is one of the founders of Het Depot (Leuven, 2003) and today he is active as general and artistic director. Het Depot today is one of the key clubs in Belgian music scene with around 100.000 visitors per year, around 10 artists in residence and an active role in talent development in the scene. Musical diversity is one of the core values of Het Depot. Today the big challenge lies in connecting all kinds of communities with the club. This will only succeed with an open mind and in close interaction with the communities itself. Together with some colleague-clubs and sector organisation vi.be Het Depot is actively working on a more inclusive and diverse music scene in Belgium. Mike is also head of programme for several festivals in Leuven and is active as a sector representative vi.be and clubcircuit. During the corona crisis he was very active in the frontline in defending the cultural sector.

Michele
© Michele Bordone
Michele Bordone

Povero Ragno (Cuneo, Italy)

Hello! I’m Michele, a 25-year-old deeply entrenched in the music scene for the past three years. I’m a proud manager at Risorgive, where we organize unique live events in Cuneo (Italy), keeping the artist a secret until the last moment. In addition to my role as a manager, data analyst, and videomaker, I also manage the talented emerging artist, Pacifik. I’m part of the Try-angle project, a European initiative focused on creating a sustainable economic model for live music venues.

Photo Marine Idir
© Marine Idir
Marine Idir

Petit Bain (Paris, France)

After working in several cultural venues and social housing sector in the Paris region, Marine Idir joined floating Parisian music venue Petit Bain in November 2021 as cultural actions and audience relations manager. She contributes to developing audiences, improving social cohesion through artistic experiences, supporting local artists and building relationships with territorial partners. She is also a co-adviser for Petit Bain’s policy regarding sexual and gender-based violence.

Ken Veerman
© Ken Veerman
Ken Veerman

Independent consultant for the cultural sector (Belgium)

Ken Veerman is a strategic advisor to European concert halls and other mission-driven organizations. He managed all kinds of stages in Belgium for 15 years and now uses that experience to help venues get to know themselves better. He works on mission formation, revenue models and public dialogue and regularly publishes on strategic and business policy for cultural organizations and on European pop policy. Ken is currently developing The Try-Angle, an audience development tool for European concert halls on behalf of Live DMA, the European network of grassroots venues.

Ken will moderate the panel „Audience dialogue instead of marketing“.

Franziska Pollin
© Franziska Pollin
Franziska Pollin

ist in Stralsund aufgewachsen, studierte Medienwissenschaften und Kulturmanagement in Potsdam, Berlin und Kopenhagen. Beim Landesverband Impuls Brandenburg ist sie stellvertretende Geschäftsführerin und dort maßgeblich für den Bereich Festivals zuständig. Ziel ist es, die Musik- und Festivalszene im Land Brandenburg besser zu fördern, zu beraten und den Akteur*innen eine Stimme zu geben. Im Jahr 2021 war sie Mitherausgeberin der bundesweit einzigartigen Publikation „How-To Festival. Das Handbuch“.

Franziska moderiert das Panel „FLINTA* im Booking und Gender Equality auf der Bühne“.

Ben Balzer
© Ben Balzer
Ben Balzer

Der Rostocker Sozialarbeiter ist seit einigen Jahren aktiver Teil der Festivalszene in Mecklenburg-Vorpommern. Durch eigene DJ Auftritte, national wie international, ist das Bewusstsein für nachhaltigeres Artist-Care sowie die Notwendigkeit von faireren Bookingstrukturen gewachsen. Ben ist unter anderem Booker vom About You Pangea Festival, wo er versucht, besonders im elektronischen Bereich vorhandene Stigmata aufzubrechen. Weg von Likes und Spotify-Plays, hin zu Möglichkeiten und Chancen für junge Kunstschaffende. Ebenso kümmert er sich ehrenamtlich um das Artist-Care/ die Vorproduktion vom Freiland Festival und bringt sich aktiv in verschiedenste regionale Festivals und Kollektive ein.

MARIA Die RUHE
© Corinna Dumat
MARIA Die RUHE

Maria Ruhe ist Produzentin und Sängerin für ihren Live Act MARIA Die RUHE, mit dem sie seit 2016 deutschlandweit und international spielt. Sie lebt in Leipzig, hat Jazz und aktuelle Musik im Hauptfach Gesang (künstlerisch-pädagogisch, B.A.) studiert und ist als Artist Coach tätig. Dabei begleitet sie einige Künstlerinnen und Künstler im Bereich elektronische Musik bei ihren Projekten. Sie veröffentlichte u.a. bei 3000Grad, DeepWith You and Moonboutique. 2020 gründete sie ihr Label RTTR (Reduced To The Root Records) und veröffentlichte seitdem allein dort 44 Tracks sowie ihr Debut-Album „Enarchy“. Sie wurde u.a. geremixt von Größen wie Matthew Herbert, Gudrun Gut und Moonbootica und ist Teil von femvak (Leipzig) und dem Künstlerinnen-Kollektiv Wir Schwestern (Köln). Als Künstlerin wird sie von der Booking Agentur Born To Dance verteten. Ihren Lebensunterhalt verdient sie seit der Pandemie in Teilzeit als Redakteurin beim MDR.

Carina Wagner_FLINTA
© Carina Wagner
Carina Wagner

ist Director of Artists and Talents beim PAROOKAVILLE und San Hejmo Festival sowie der Agentur Burnagement. Auf Seiten der Festivals ist sie für alle Abläufe im Bereich Artist Bookings, Artist Advancing und Handling zuständig. Auf der Agenturseite vertritt sie Künstler wie Alle Farben, Tujamo, Ofenbach und LARI LUKE. Vor PAROOKAVILLE hat Carina für Festivals wie Mysteryland, Welcome to the Future, Sensation und Ultra South Africa gearbeitet.

Norma Schneider
© privat
Norma Schneider

geboren 1988, studierte Philosophie, Soziologie und Germanistik. Sie lebt als freie Journalistin, Autorin und Lektorin in Frankfurt am Main. Als Pussy Riot 2012 vor Gericht standen, begann sie, sich für Punk und Protest in Russland zu interessieren. Seitdem hat sie sich intensiv mit verschiedenen Formen russischer Gegenkultur beschäftigt – und mit der Ideologie des Putin-Regimes. Sie schreibt Literaturkritiken und Artikel über Kultur, Protest und die LGBTQ-Community in Osteuropa und dem postsowjetischen Raum, u. a. für taz, nd.Aktuell, FAZ und Jungle World.

Jasmin Kröger
© Jasmin Kröger
Jasmin Kröger

Geboren 1989, aufgewachsen in Hamburg. Kulturwissenschaftsstudium an der Leuphana Lüneburg. Jasmin Kröger moderiert regelmäßig die Sendung „Corso – Kunst und Pop“ und arbeitet als freie Journalistin und Autorin. Sie ist Glossistin im Deutschlandfunk und produziert Beiträge für verschiedene Kulturwellen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ihre ersten Reportagen nahm sie mit dem Fisher-Price-Kassettenrekorder auf. Sie hat ein Faible für Popkultur und intersektionalen Feminismus. „Heartbeats“ heißt ihre eigene Sendung, dort verbindet sie das gute alte Mixtape mit Dating in der Großstadt – zu hören bei dem Berliner Radiosender FluxFM.

Jasmin übernimmt die Moderation des Panels „Hello, Hello turn the Radio on“.

Andreas Zagelow
© Andreas Zagelow
Andreas Zagelow

ist Redaktionsleiter „Musik & Events“ in der Hauptredaktion „Kultur & Jugend“ des Mitteldeutschen Rundfunks. Seit seinem Schülerpraktikum bei Antenne Brandenburg wusste er, dass es Radio sein musste. Und am besten mit Musik. Nach einem Studium an der Universität Leipzig und einigen Praktika kam er 2008 zu MDR SPUTNIK. Seit letztem Jahr ist er dort als Redaktionsleiter auch für die Musikinhalte von MDR KULTUR und MDR TWEENS zuständig.

Elisabeth Beier
© Elisabeth Beier
Elisabeth Beier

ist Schülerin aus Sachsen und wird 2024 ihr Abitur ablegen. In ihrer Schule leitet sie ein Ganztagsangebot, welches das schulinterne Hausaufgabenheft organisiert und andere Schüler*innen über kreative Angebote und gesellschaftsrelevante Themen informiert. Sie interessiert sich für Kultur, Politik, Theater und Geschichte. Beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten wurde sie mehrfach für ihre Beiträge zur Aufarbeitung regionaler historischer Ereignisse auf Landes- und Bundesebene ausgezeichnet. Sie engagiert sich für internationale Begegnungsprojekte und ist Mitglied des Deutsch-Tschechischen Jugendforums. Seit 2022 ist Elisabeth Teil des mb21-Jugendbeirates und bringt in diesem sechsköpfigen ehrenamtlichen Gremium zur Weiterentwicklung des Wettbewerbs ihre Ideen, Vorstellungen und Wünsche aktiv ein.

Ngoc Anh Nguyen (c) Jeremy Knowles
© Jeremy Knowles
Ngoc Anh Nguyen

ist eine vietnamesisch-deutsche Sängerin, Songwriterin und Sozialarbeiterin.

Sie übernimmt die Moderation des Panels „Rap und Rassismus“.

Unter dem Künstlernamen ANOTHER NGUYEN veröffentlicht Ngoc Anh “Empowering Electropop” und fesselt ihr Publikum mit ihrer zarten, doch gleichzeitig dynamischen Stimme und selbstermächtigenden Texten.

Als Sozialarbeiterin befasst sich Ngoc Anh mit Themen wie kultureller Identität, Intersektionalität und häuslicher Gewalt. Sie ist Teil des Leitungsteams des viet-deutschen Filmprojekts “Drehs Um”, welches 2022 mit dem Dieter Baacke Preis für herausragende medienpädagogische Projekte ausgezeichnet wurde und eine Nominierung für den Deutschen Engagement Preis erhielt. Des Weiteren gibt sie als freischaffende Musikerin und Pädagogin Songwriting-Workshops in verschiedenen Jugend- und Kulturzentren.

KKDD
© ihr_gossenpoet
KulturKollektiv e.V.

vertreten durch Lucca Miró

Das KulturKollektiv Dresden hat sich im Sommer 2022 nach dem verheerenden Brand im Industrie-gebiet gegründet, um die Knappheit von Freiräumen für die kreativen Köpfe der Dresdner Kulturszene zu bekämpfen. Nicht nur die Proberaumsituation in Dresden sondern auch die schon lang im Raum schwebende Debatte um „nichtkommerzielle spontane Freiluftpartys“ – oder umgangssprachlich „Freeteks“ genannt – wird von dem jungen Verein wieder weiter in den Vordergrund geschoben. Außerdem wurde die Veranstaltungsreihe KONTAKT ins Leben gerufen, bei der verschiedene Akteur*innen der Dresdner Kreativszene eingeladen werden kooperativ eine Veranstaltung zu planen, um sich zu vernetzen, Ressourcen auszutauschen und neues Publikum zu erreichen.

LUCCA MIRÓ

„Als ich die Flammen hinter meinem Proberaum sah war ich nicht nur geschockt. Ich wusste auf einmal wie viele Leute in Dresden, genau wie ich, Lust haben sich von der Kultur unserer Stadt inspirieren zu lassen und diese zu bereichern. Ich fühle mich hier zu Hause, weil es so viele kreative Köpfe gibt, mit denen man sich weiterentwickeln und von denen man etwas lernen kann. Als Musiker habe ich nun schon in vielen Dresdner Bands unterschiedlichste Instrumente gespielt. Das fesselndste Projekt, an dem ich teilhaben darf ist das KulturKollektiv Dresden. Wir sind nicht Dynamo, Bosch oder die Semperoper, aber wir brauchen als Kulturszene auch eine Stimme in dieser Stadt, da wir sie genauso beleben wie alle anderen und diese Stimme muss laut sein. Ich bin unheimlich froh und dankbar diese Szene vor Stadtrat, Verwaltung und anderen Institutionen vertreten zu dürfen und möchte mich damit bei allen bedanken, die Dresden etwas bunter machen.“

Bands:

The Red Skunks (Gitarre, Gesang) @the.red.skunks

Mila kann lachen (Gitarre, Schlagzeug, Keyboard) @milakannlachen_band

POP IMPULS Boos
© Helen Boos
POP IMPULS

vertreten durch Helen Boos

Das Anliegen von POP IMPULS ist es, Popularmusik als integralen Bestandteil der Musiklandschaft Sachsens stärker sichtbar zu machen, Akteur:innen in ihrer Kreativität zu motivieren und zu unterstützen.

Dabei bieten wir Musiker:innen aus allen Bereichen der Popmusik (egal ob Dubstep, Noise-Rock, Dream-Pop, Trap etc…) die Möglichkeit, durch Workshops und Talks ihre Fähigkeiten zu erweitern und sich zu professionalisieren. Um den Austausch und die Vernetzung der sächsischen Musikszene voranzu-bringen, organisieren wir regelmäßig Veranstaltungen an verschiedenen Standorten.

Zur nachhaltigen Förderung der Popmusik in Sachsen, arbeiten wir im bottom-up-Prinzip und finden im direkten Austausch mit der Szene heraus, welche Bedarfe tatsächlich vorhanden sind.

Unser Ziel ist es, Aufmerksamkeit und Verständnis für die Bedürfnisse der Musikschaffenden zu schaffen und langfristig geeignete Fördermöglichkeiten zu entwickeln.

HELEN BOOS

ist seit Dezember 2021 Projektkoordinatorin von POP IMPULS. Seit April 2023 ist sie nebenberuflich bei der Agentur Kumpels & Friends Artists am Start.

KS_G. Pfeiffer
© Gretel Pfeiffer
KREATIVES SACHSEN

vertreten durch Gretel Pfeiffer

KREATIVES SACHSEN  ist Mutmacher und Impulsgeber für Kultur- und Kreativschaffende in ganz Sachsen. Wir vernetzen, informieren und supporten, sind Begleiter für neue Ideen und eröffnen Perspektiven für Kooperationen. Wir setzen uns für mehr Sichtbarkeit und Wertschätzung der Branche ein und bieten Qualifizierungsangebote, Netzwerk-veranstaltungen und kostenfreie Beratungen an, um die Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen produktiv und nachhaltig zu stärken. Mit dem im Oktober 2021 gestarteten Branchenfokus POP bietet KREATIVES SACHSEN verstärkt Vernetzungsangebote, Workshops und Beratungen für die sächsische Musikwirtschaft an. Ziel ist es, allen Akteur:innen im Bereich Popularmusik und Popkultur in Sachsen Unterstützung in musikwirt-schaftlichen Belangen zu geben, auch vor dem Hintergrund der zu erwartenden langfristigen Auswirkungen in Folge der Corona-Pandemie.

Träger ist der Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e.V.. Das Sächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr finanziert und unterstützt das Projekt maßgeblich.

GRETEL PFEIFFER

Der Zugang zu Musik kam für Gretel klassisch: Gitarrenunterricht, Nirvana gehört, Songs geschrieben, Band gegründet. Die Musik ist seither ihr geliebtes Hobby und wurde mit Entdecken Organisationstalents beim selbst initiierten BEAT im BEET – Festival und Forum 2019 in Pirna auch ihr Job. Bei KREATIVES SACHSEN organisiert sie Vernetzung und Workshops für Musikschaffende und setzt Kooperationen mit Showcase-Festivals um. Außerdem moderiert sie Panels und Netzwerktreffen. In ihrer Freizeit ist sie als Sängerin, Gitarristin und Songwriterin in Leipzig und Dresden und Bookerin beim GoBeach Festival im Schloss Sallgast (Brandenburg) unterwegs.

VUT Schemion
© Yannic Schemion
VUT

vertreten durch Yannic Schemion

Der Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen e. V. (VUT) vertritt die Interessen der unabhängigen Unternehmer*innen der deutschen Musikwirtschaft. Als Dienstleister bietet der VUT seinen Mitgliedern ein breites Spektrum an Beratungs-, Informations- und Serviceleistungen. Dazu zählen unter anderem die Mitglieder- und Rechtsberatung, Aus- und Weiter-bildungen, der Abschluss von Rahmen-verträgen, Rabatte, die Bereitstellung von Musterverträgen sowie regelmäßige Branchen-newsletter. Darüber hinaus leistet der VUT durch seine praxisbezogene Beratung einen Beitrag dazu, den Nachwuchs der Musikwirtschaft auf dem Weg in die Musik-wirtschaftswelt zu begleiten und gezielt zu fördern.

YANNIC SCHEMION

In seiner Jugend studierte Yannic Schemion zunächst MySpace, um Helena Hauff, Trümmer oder Roosevelt als völlig unbekannte Künstler*innen für sein Festival auf einem Bauernhof in Schleswig-Holstein zu buchen. Anschließend Rechtswissen-schaft in Kiel und Leipzig – seither ist er aus Sachsen nur noch gelegentlich herauszu-locken. Von 2018 bis 2022 Neighbouring Rights Manager bei Cargo Records und p.r.o. agency, seit 2022 Copyright Manager bei ROBA. Stellvertretender Sprecher des VUT-Ost, zuständig für Netzwerkarbeit und Interessenvertretung der unabhängigen Musik-wirtschaft in Ostdeutschland.

PRO MUSIK 1
© Pascal Swoboda/Stephanie Dathe
PRO MUSIK

vertreten durch Kerstin Meyer & Stephanie Dathe

PRO MUSIK hat sich 2021 während der Corona-Pandemie aus der Erfahrung heraus gegründet, dass wir freischaffenden Musikerinnen und Musiker keine Interessenvertretung hatten. Diese Lücke zu füllen ist unser Anspruch. Dabei verstehen wir uns als Schnittstelle, die in zwei Richtungen funktioniert:

Auf der einen Seite wollen wir in die Musiker*innen-Szene reinhören, was Probleme bereitet und Lösungen vermitteln, so es sie bereits gibt. Und auf der anderen Seite wollen wir die Bedarfe gebündelt an die Politik weitergeben und erklären, wie man es aus unserer Sicht besser machen könnte. Ziel ist es dabei immer das Arbeitsumfeld für die freischaffenden Musiker*innen in Deutschland zu verbessern und mehr Menschen für diesen erfüllenden Beruf zu begeistern.

KERSTIN MEYER

Seit ihrem siebzehnten Lebensjahr verbringt Kerstin Mayer viel Zeit bei Konzerten. Mehr als ein Jahrzehnt war sie dabei auch hinter den Kulissen aktiv. Anschließend arbeitete sie in diversen Medien-unternehmen, bevor sie das Thema Kulturförderung kennen und lieben lernte. Sie verbrachte mehrere Jahre als Projektbetreuerin bei der Initiative Musik und übernahm danach die Leitung der Finanz-verwaltung der Amadeus Antonio Stiftung, die Initiativen gegen gruppenbezogene Menschen-feindlichkeit supportet.

2020 machte Kerstin sich selbständig und berät seitdem Musikschaffende bei der Beantragung und Durchführung von Förderprojekten, gibt Workshops und Seminare oder übernimmt Projektmanagement-aufgaben. 2022 in den Vorstand des Bundesverband Popularmusik (BV Pop) gewählt. Darüber hinaus engagiert sie sich bei Second Bandshirt, einem Verein, der gespendetes Bandmerchandise verkauft und die Erlöse an gemeinnützige Zwecke weitergibt und hat als neuesten Streich einen Popchor für Flintas gegründet.

Bei PRO MUSIK baut sie zusammen mit ihrem Kollegen Lukas Berg das bundesweite Kompetenz-zentrum für freischaffende Musiker*innen „Artist Elevator“auf und kuratiert das „Starterkit Selbständigkeit“.

STEPHANIE DATHE

arbeitet & lebt in Leipzig, wo sie seit frühester Kindheit eine umfassende vertiefte musikalische Ausbildung an der HMT Leipzig erhielt. Ihr Klavierstudium, Musik- und Instrumentalpädagogik sowie EMP ermöglichen ihr eine umfassende Künstlerisch & pädagogisch Arbeit in der Musikvermittlung. Unter der Marke arssynerga betreibt sie u.a. das ensemble arssynerga und eine Schule für musisch-ästhetische Bildung. Regelmäßig produziert sie Musiktheaterstücke. Kenntnisse in Musikmanagement, BWL & MVM erwarb sie berufsbegleitend. Als soloselbständige Künstlerin & Musikpädagogin ist sie seit 2002 freischaffend tätig, & kreiert mit großer Vorliebe crossover & open air – Projekte an ungewöhnlichen Orten. Als Vorsitzende des Berufsverbandes in Sachsen setzt sie sich seit 2005 u.a.leidenschaftlich für musische & kulturelle Bildung, der Wertschätzung der Musikberufe und deren Faire Vergütung ein. Seit Juli 2023 ist sie im Vorstand von PRO MUSIK Verband freier Musikschaffender tätig und leitet den PRO MUSIK Länderverbund Mitteldeutschland, den sie zeitgleich zusammen mit ihrer Kollegin Felicitas Ressel ins Leben rief. Das erste Papier zu Honoraruntergrenzen kam aus Sachsen im Jahr 2009. Seitdem wurde viel erreicht. Die Themen und Expertisen sind inzwischen bundesweit präsent.

Matti Stahlbaum
© Matti Stahlbaum
Matti Stahlbaum

lebt in Recklinghausen, studiert in Gelsenkirchen und arbeitet in Bottrop. 2022/23 hat er ein FSJ bei Salon5 gemacht. Das hieß für ihn: Journalistische Grundlagen kennen lernen, Podcasts aufnehmen und vieles mehr. So konnten ihn die Salon5er zu einem Journalismus-Studium in Gelsenkirchen inspirieren. Bei der Jugendredaktion aufgehört hat er jedoch nicht, in Bottrop arbeitet er neben dem Studium weiter. Medien, Journalismus, Fotografie. Das sind alles Dinge, die Matti viel bedeuten und die er gerne macht. Ganz egal, ob für Instagram, TikTok, YouTube oder Podcasts.

Martin Hommel
© Martin Hommel
Martin Hommel

ist Musikjournalist aus Leipzig. Er hat für Medien wie BBC, Musikexpress, detektor.fm und Tonspion gearbeitet und war 2023 an der Kampagne “Wo ist hier der Krach?” beteiligt, die den Umgang mit alternativer Popmusik in öffentlich-rechtlichen Radios kritisierte und mehr Mut zu individuellen und subkulturellen Inhalten forderte. Er produziert und moderiert seit 2018 die Musiksendung „Miserable Monday“ und ist aktuell für die Projektleitung des täglichen Newsletters „Ein Song Reicht“ verantwortlich. In freien Momenten denkt er viel zu viel über Paul McCartney nach. 

Winson
© Winson
Winson

kommt in den 90ern von FFM nach Berlin. Nach Jobs als Angler (Ton-Assi) und Ankerklausen-Kellner wird er mit Hits, wie „Wovon Lebt Eigentlich Peter?“ und „Liebeskummer Is‘ Luxus“ plötzlich weltberühmt (in Berlin, Köln und Wien). In den Folgejahren wechselt er hinters Moderatoren-Mikro und interviewt alle großen KünstlerInnen & Bands – von Die Ärzte über Emily King bis hin zu Frank Zander. Er gilt als Erfinder der Morningshow am Nachmittag (FluxFM) und der mittlerweile fast offiziellen Berliner Begrüßungsformel „Bonjürchen!“. Seit zwei Jahren versucht er zusammen seinem kongenialen Partner Ueli Häfliger mittels ihres überaus erfolgreichen Podcast-Formats “Goldstückli” einen gehaltvollen, qualitätssichern und stets frischen Überblick über neu veröffentlichte, hörenswerte Popmusik zu verschaffen. Jede Woche besprechen die beiden Profimusikhörer sechs brandneue Songs und präsentieren zusätzlich ein „Oldstückli“ im Goldstückli, so dass auch die Klassiker des Pop nicht in Vergessenheit geraten. Eine unver-zichtbare Orientierungshilfe im unübersichtlichen Dickicht der neu erscheinenden Lieder der Gegenwart und DIE Quelle für freshen Stoff in den Playlists, untermauert mit geballtem Musikwissen für alle Altersklassen.

Heidi Süß
© Matthias Gephart / Disturbanity Graphic
Heidi Süß

ist aktuell wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Mediensoziologie der Uni Trier und arbeitet außerdem als Autorin, Dozentin und Referentin. Sie hat eine Doktorarbeit über Männlichkeiten im Rap geschrieben und zwei Bände zum Thema veröffentlicht. Einmal zu ‚Rap&Geschlecht‘ und einmal zu ‚rechten Tendenzen im Rap‘. Im September 2023 hat sie gemeinsam mit Marc Dietrich die Studie „Rap&Rassismus“ publiziert.

Marc Dietrich
© Marc Dietrich
Marc Dietrich

vertritt die Professur für Mediensoziologie an der Uni Trier. Gestartet mit einer Dissertation zur Inszenierung von Ethnizität und sozialer Differenz in US-Rap-Videos, hat er mittlerweile mehrere Bände zu (Gangsta-)Rap herausgegeben und mit Martin Seeliger die Buchreihe „HipHop-Studies“ beim Verlag Beltz/Juventa etabliert. Außerdem hat er im September 2023 die Studie Rap&Rassismus mit Heidi Süß veröffentlicht.

Christian Sepp
© Cornelius Körner
Christian Sepp

Christian Sepp arbeitet hauptberuflich als IT-Consultant bei einer Wirtschaftsprüfungs-gesellschaft und ist daneben seit über 15 Jahren größtenteils ehrenamtlich im Kulturbereich aktiv. Ab 2009 hat er hat die Organisation der Musikmesse Leipzig (Pop Up in Leipzig sowie die Vereinsarbeit unterstützt. Seit 2010 ist Christian Sepp an der Produktion des Immergut Festivals, welches jährlich Ende Mai in Neustrelitz stattfindet, beteiligt, seit mehreren Jahren auch als Teil des Booking-Teams. Zusammen mit Ronald Arnhold hat er die Show Webster’s Popquiz entwickelt, die seit 2012 regelmäßig in Leipzig stattfindet. Christian Sepp lebt in Leipzig.

Ronald Arnold
© Cornelius Körner
Ronald Arnold

Angefangen haben Ronald Arnholds Aktivitäten in der Kulturbranche als DJ in Indie-Clubs, insbesondere ab 2003 im Leipziger Tanzcafé Ilses Erika. Für seine Diplomarbeit im Fach Geografie befasste er sich mit den Netzwerkstrukturen der deutschen Indie-Szene am Beispiel der Musikmesse Leipzig (Pop Up. Dadurch stieg er mit in die Organisation ein und war von 2008 bis 2011 Teil des Teams. Anschließend entwickelte er die Show Webster’s Popquiz, welche seit 2012 regelmäßig in Leipzig stattfindet. Inzwischen lebt er in Erlangen und betreibt dort als Veranstaltungsmanager einen Kulturpub. Als freier Moderator ist er gelegentlich ebenfalls in der Kultur- und Kreativwirtschaft anzutreffen.

Bibi Vongehr (c)Bibi Vongehr
© Bibi Vongehr
Bibi Vongehr

wird im Juli 1990 in Leipzig geboren. Sie singt, lernt im Alter von fünf Jahren Gitarre spielen, gründet Bands und ist in ihrer Jugendzeit eine aktive Livemusikerin. 2014 beendet sie ihr Musikproduktionsstudium an der Berlin School of Popular Arts (ehem. hdpk). 2012 beginnt Bibi als Praktikantin, Assistant Engineer, Backgroundsängerin, Vocal-Editor und Songwriterin für etablierte Studios und Künstlerinnen zu arbeiten. Unter dem Namen Minna Music produziert und komponiert sie Musik für Werbespots, TV und Filmmusik, Firmen und Theater. Ihr Debüt als Musikproduzentin hat sie 2019 mit „VOID!“ (Ann Sophie) und „Outgrow“ – (Karo Lynn/Co-Produktion). Als Produzentin und Mixing Engineer liebt Bibi die verschiedenen Farbtöne des Genres Pop und hat eine Vorliebe für aufwändige Vocal-Produktionen. In ihrem neuen Studio, in der Nähe von München, produziert sie Künstlerinnen in kreativer, familiärer Atmosphäre.

Arno Jordan (c)Arno Jordan
© Arno Jordan
Arno Jordan

ist CEO, Produzent, Mixing- & Mastering Engineer in den Castle Studios im Schloss Röhrsdorf bei Dresden. Das Castle Studio ist ein traditionelles Ton- und Masteringstudio mit erstklassiger Analog- und moderner Digitaltechnik sowie einer riesigen Instrumenten- und Mikrofonsammlung, die zum Ausprobieren und Spielen einlädt. Hier waren bereits Künstler:innen wie Alice Phoebe Lou, Wolfgang Niedecken von BAP oder die Metal Ikonen Avatar zu Gast. Das Castle Studio bietet neben der Möglichkeit produzieren zu lassen auch verschiedene Seminare, Songwriting Camps und Recording Workshops an. Hier können sich Künstler:innen auch in Sachen Equipment in alle Richtungen ausprobieren und kreativ werden.

Heather Karing 2 (c)Heather Karing
© Heather Karing
Heather Karing

(they/them) breaks down norms and binaries in modern day pop music and changes prevailing social and political identities. They achieve this through a newfound emotionality and spirituality, an honesty in a hyper-realistic pop garb.

Tobias Siebert (c) Max Hartmann
© Max Hartmann
Tobias Siebert

ist Autor, Journalist und Mitveranstalter der Lesereihe anemonen. Er studierte Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Seine Texte erschienen in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien (u.a. SPEX, Tippgemeinschaft und Gegend Entwürfe). 2021 war er Finalist beim Literaturförderpreis der Landeshauptstadt Mainz. 2022 war er Regionsschreiber von stadt.land.text NRW in Südwestfalen und Resident beim auf weiter flur e.V. in Augustusburg. Er lebt in Leipzig.

Mandy Neukirchner | MusicMatch 2023
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Mandy Neukirchner

Mandy Neukirchner (her/she) schloss 2012 ihre Schauspielausbildung ab und arbeitete nach ihrem Abschluss bei Theater und Film. Seit 2017 studiert die gebürtige Hallenserin an der Hochschule für Musik und Theater. Im Rahmen ihres Studiums schrieb sie mehrere Arbeiten zum Thema „Frauen in der Musik“, explizit zu Frauen im Jazz. Im Laufe ihrer musikalischen Entwicklung nahm sie an verschiedenen Projekten als Gitarristin/Jazzgitarristin teil. Ihre aktuellen Projekte sind das Duo Neukirchner/Jäkel und das Duo Neukirchner/Veltri. Zu ihren Lehrern zählen Werner Neumann, Andrezj Mokry und Jens Christian Kofod Kwella. 2021/22 absolvierte sie ein Auslandsjahr an der „Royal Academy of Music“ in Aarhus. Dort studiert sie Musik in der rhythmischen Abteilung der Akademie im Hauptfach E-Gitarre/Jazzgitarre. Auch in Dänemark versucht sie, sich über feministische Themen in der Musik/im Jazz weiterzubilden.

Seit November 2019 produziert sie den feministischen Podcast „Bebop Mädchen“. Der Podcast ist auf allen gängigen Podcastplattformen und auf YouTube verfügbar. Im Rahmen des „Outside Festivals“ und der „MusicMatch“ war sie schon mit dem Format „Live-Podcast“ aktiv. Auf ihrem Instagram Account erstellt sie seit 2023 eine Datenbank für Jazzmusikerinnen.

Aktuell ist sie als Gitarristin Sidewoman in den Projekten Ophelia Sullivan und Dáfni.